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Positive Wellen: Gute Nachrichten für Dezember

Freitag, 05 Dez, 2025

Eine starke Welle des Schutzes für Mantas, Haie und Rochen weltweit

Regierungen auf der ganzen Welt haben beispiellose internationale Schutzmaßnahmen für Mantas, Haie und mehrere Rochenarten beschlossen. Alle zehn Arten der Manta- und Teufelsrochen sind nun im CITES-Anhang I gelistet. Damit ist der internationale kommerzielle Handel beendet und diesen langsam reproduzierenden Tieren wird eine entscheidende Chance zur Erholung gegeben.

Zusätzliche Arten, darunter der Seidenhai (Oceanic Whitetip) und der Walhai, wurden ebenfalls in Anhang I aufgenommen. Gitarrenrochen, Keilrochen und mehrere Haiarten erhielten neue Schutzauflagen unter Anhang II. Dies stellt eine der stärksten globalen Maßnahmen dar, die jemals zum Schutz gefährdeter Meereslebewesen ergriffen wurden. Mehr lesen...

Neue Technologie beschleunigt die Erholung von Korallenriffen

Eine bahnbrechende Methode mit sogenannten „Larven-Seedboxen“ hat die Ansiedlung von Korallen am Great Barrier Reef drastisch erhöht. Tests zeigen eine bis zu 56-fache Verbesserung über große Riffgebiete hinweg. Durch die Verlangsamung der Ausbreitung erhalten die Korallenlarven mehr Zeit, sich festzusetzen, zu überleben und neues Wachstum zu bilden.

Mit weiteren Tests könnte diese skalierbare Technik zu einem zentralen Werkzeug für die großflächige Wiederherstellung von Riffen werden – gerade in einer Zeit zunehmender klimatischer Belastungen. Mehr lesen...

Rechtliche Schritte bringen neue Hoffnung für Grindwale auf den Färöer-Inseln

Eine detaillierte Anzeige von Sea Shepherd hat zu formellen Anklagen gegen Walfänger geführt, die an einer Grindjagd beteiligt waren, die gegen färöisches Recht verstieß. Als Reaktion darauf haben die Grind-Vorsteher angekündigt, dass auf den nördlichen Inseln während der laufenden Ermittlungen keine Jagden stattfinden werden – eine unerwartete Pause in einer Region, in der die Jagden normalerweise ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Die Anklagen folgen auf die Dokumentation eines Vorfalls durch Sea Shepherd, bei dem eine erschöpfte Walgruppe stundenlang festgehalten wurde und mehrere Tiere lebend im seichten Wasser zurückblieben – Handlungen, die nach nationalem Recht ausdrücklich verboten sind. Der Fall hat erneut Aufmerksamkeit auf langjährige Bedenken rund um den Grind gelenkt und markiert einen seltenen Moment der Verantwortlichkeit. Er bietet einen möglichen Wendepunkt für den Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mehr lesen...

Manta Ray, von Clayton Harris. Wischen Sie für weitere Bilder.
Montag, von Liheng Ma.
Walhai, von Hoseok Chae.
Grindwale auf den Färöern. Foto: Sea Shepherd.
Koralle von Alice Gregoire, Sea Shepherd.

Norwegen friert Pläne für den Tiefseebergbau ein

Norwegen hat sämtliche Tiefseebergbau-Aktivitäten in seinen arktischen Gewässern bis mindestens 2029 verschoben und damit eine der bislang stärksten politischen Hürden für diese aufstrebende Industrie geschaffen. Die Verzögerung, die im Zuge von Budgetverhandlungen erreicht wurde, gilt als großer Erfolg für besonders empfindliche und bislang kaum erforschte Tiefsee-Ökosysteme.

Wissenschaftler:innen und NGOs warnen seit Langem, dass der Abbau am Meeresboden irreversible Schäden verursachen könnte. Das EU-Parlament hat bereits ein weltweites Moratorium gefordert. Norwegens Entscheidung verschafft nun wertvolle Zeit für weitere Forschung und öffentliche Diskussion. Mehr lesen...

Sea Shepherd kehrt in die Antarktis zurück, um Wale vor der wachsenden Krillindustrie zu schützen

Sea Shepherd wird zu Beginn des neuen Jahres in die Antarktis zurückkehren, da die industrielle Krillfischerei in einem der weltweit wichtigsten Nahrungsgebiete für Wale weiter zunimmt. Derzeit operieren vierzehn Supertrawler zwischen der Antarktischen Halbinsel und den Südorkney-Inseln und konkurrieren direkt mit Walen, Robben und Pinguinen um die rapide schrumpfenden Krillbestände.

Angesichts aufgeweichter Fanglimits, eines neuen 138 Meter langen Supertrawlers, der in die Flotte aufgenommen wird, sowie Hinweisen darauf, dass die Krilldichte seit den 1970er-Jahren um bis zu 80 % zurückgegangen sein könnte, startet Sea Shepherd seine bereits vierte Expedition. Ziel ist es, die Krise zu dokumentieren und sich für stärkere Schutzmaßnahmen einzusetzen. Die Allankay wird weiterhin gemeinsam mit Journalist:innen und Wissenschaftler:innen arbeiten, um die Auswirkungen der konzentrierten industriellen Fischerei offenzulegen und Unterstützung für längst überfällige Schutzmaßnahmen in der Antarktis zu mobilisieren. Mehr lesen...

Die Crew von Sea Shepherd dokumentiert die Krillflotte in der Antarktis. Foto: Youenn Kerdavid, Sea Shepherd.
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