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Umweltminister Carlos Manuel Rodríguez ist optimistisch, dass das Gerichtsverfahren gegen den 081201 Paul Watson 01kanadisch-amerikanischen Naturschützer Paul Watson in Costa Rica bald vorbei sein und er als Held mit offenen Armen empfangen wird.

Der costa-ricanische Umweltminister beschrieb Watson kürzlich in einer Radiosendung als „Naturschutz-Helden“, trotz einer jahrzehntealten Anklage wegen riskanter Schiffsnavigation.
Der Minister Carlos Manuel Rodríguez hofft, man werde die Anschuldigungen gegen Captain Paul Watson in Costa Rica bald fallen lassen und dass das von den Anwälten des Naturschützers angestrebte Vermittlungsverfahren das Ende einer langen Geschichte sei. In deren Verlauf ließ INTERPOL eine Rote Ausschreibung gegen den Gründer von Sea Shepherd verhängen.

„Dieses Strafverfahren ist über zehn Jahre alt und noch nicht abgeschlossen. Es gibt sogar einen Haftbefehl gegen ihn und es herrscht Rechtsunsicherheit. Das scheint mir eine echte Ungerechtigkeit zu sein, da es eine Schlichtung zwischen Captain Paul Watson und den Fischern gegeben hat, die den Konflikt ausgelöst haben, der zu diesem Strafverfahren geführt hat", sagte der Minister.

Paul Watson and Costa Rica Environment Minister

Rodriguez betonte: „Ich sehe Captain Watson als Naturschutz-Helden“, und fügt hinzu: „Einer der besonderen Menschen, die wir auf dem Planeten haben, die noch immer positive Veränderungen vornehmen wollen, damit die Menschen vernünftiger mit den natürlichen Ressourcen umgehen. Ich hoffe, dass dieses Vermittlungsverfahren mit den Fischern dazu beitragen wird, dieses Kapitel abzuschließen, und dass das Gerichtsverfahren abgeschlossen wird, denn wir würden Captain Watson gerne so einladen und empfangen, wie er es verdient – als einen Helden des Meeresschutzes."

Nach Erhalt der Nachricht sagte Captain Paul Watson: „Diese Erklärung des neuen Umweltministers Carlos Manuel Rodriguez läutet ein neues Kapitel für den Naturschutz in Costa Rica ein. Endlich haben wir eine Regierung, die es versteht, worum es geht, eine Regierung, die offensiv und positiv Probleme bei Belangen des Naturschutzes angeht. Es ging nie um mich, sondern um das, was ich repräsentiere."

Captain Watson reichte am Donnerstag durch seinen lokalen Anwalt, Abraham Stern, eine Beschwerde gegen zehn costa-ricanische Richter ein, die „auf die eine oder andere Weise“ in das Strafverfahren gegen ihn eingegriffen haben.

Die Umstände, die die kriminellen Anschuldigungen gegen Watson ausgelöst haben, stammen aus dem Jahr 2002, als sich ein Sea-Shepherd-Schiff unter seinem Kommando einem Fischerboot aus Puntarenas entgegenstellte und er ihnen das Abschneiden von Haiflossen vorwarf.

Watson und die Fischer haben sich im September 2016 geeinigt und beantragt, dass das außergerichtliche Abkommen von einem Strafgericht genehmigt wird, was jedoch abgelehnt wurde, weil der Vorwurf der „Schiffbruchgefahr“ nach costa-ricanischem Recht ein Verbrechen ist.

Watsons Anwalt stellt diese Ablehnung infrage und hat eine Anzeige wegen Amtsvergehen eingereicht. Watsons Anwaltsteam weist auch darauf hin, dass die Ereignisse in guatemaltekischen Gewässern stattfanden, womit die Zuständigkeit des costa-ricanischen Gerichts infrage gestellt wird.

Der Vorwurf des Amtsvergehens wurde auch vom Anwalt der betroffenen Fischer erhoben, da sie darauf hingewiesen haben, dass die Schlichtungsvereinbarung eingehalten werden sollte.





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