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over117UPDATE OPERATION NEMESIS: Nach 90 Tagen auf See ist die STEVE IRWIN sicher nach Williamstown, Melbourne, zurückgekehrt. Heute ist Sonntag, der 5. März 2017. Die Crew der STEVE IRWIN verbrachte während dieser Kampagne 90 Tage auf See und 4 Tage in Dunedin, Neuseeland. Wir haben zusammen gelacht und geweint. Wir haben die NISSHIN MARU gejagt und wir wurden 36 Tage lang von Harpunenschiffen verfolgt. Wir sind durch endlosen Nebel getrieben, wir waren von Eisbergen umgeben, wir haben Stürmen getrotzt und wir staunten ehrfürchtig über die Natur des Südpolarmeers. Wir sahen Pinguine, unzählige, wunderschöne Vögel, Robben, Delfine, Orcas und natürlich viele andere Wale.

Und die Wale sind der Grund, warum wir hier sind. Wir kämpfen gegen eine große, mächtige, Geld scheffelnde Nation, welche die gegenwärtigen Gesetze und die Natur nicht respektiert und die Tiere dieser Welt in keiner Weise als fühlende Wesen ansieht.

Sea Shepherd kämpft für das, was richtig ist. Die von der japanischen Walfangflotte selbst zugewiesene Fangquote für deren sogenanntes „wissenschaftliches Forschungsprogramm“ betrug 1.035 Wale (935 Zwerg-, 50 Buckel- und 50 Finnwale). Nach dem Urteil des Internationalen Gerichtshofs von 2014 wurde diese Zahl auf 333 Zwergwale reduziert. Dies ist ein enormer Sieg für die Wale. Dennoch will Japan mit der sogenannten „wissenschaftlichen Forschung“ beweisen, dass kommerzieller Walfang nachhaltig ist.

Adeliepinguin im Südpolarmeer. Foto: Simon Ager
Trotz strenger Regeln und vorhandenen Gesetzen gibt es immer Regierungen und kriminelle Organisationen, die diese nicht einhalten. Es gibt Regierungen, die wegschauen, und die Tiere werden daher immer die Verlierer sein. Sie müssen geschützt werden, um ihre Existenz zu sichern. Captain Paul Watson sagt: „Wenn die Meere sterben, dann sterben auch wir“, und damit hat er Recht. Mehr und mehr Menschen müssen endlich realisieren, dass wir uns um unseren Planeten kümmern müssen, anderenfalls wird das Leben auf der Erde Geschichte sein.

Und deshalb kämpfen wir. Wir können jetzt nicht aufgeben und zulassen, dass die japanischen Walwilderer ihren Willen durchsetzen. Wir müssen für das, was richtig ist kämpfen. Wir müssen für diejenigen einstehen, die sich nicht selbst verteidigen können. Wir müssen kämpfen, sodass unsere Regierungen, die so viele Wahlversprechen geben, mit uns mitziehen und zeigen, dass jedes Leben auf der Erde es wert ist, geschützt und angehört zu werden. Es macht keinen Sinn, Gesetze und Regelungen zu erlassen und sie dann nicht durchzusetzen.

Ein seltener Finnwal im Südpolarmeer. Foto: Simon Ager
Ich bin so stolz auf die Crew der STEVE IRWIN. Sie hat 90 Tage auf See gekämpft, sie ist für ihre Überzeugungen eingetreten, sie musste sich miteinander auf kleinstem Raum arrangieren, sie musste sich mit mir arrangieren (und ich kann sagen, wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich nicht einfach bin) und sie alle kehren stärker zurück, als sie zuvor waren. Sie wissen, dass sie etwas bewirkt haben. Und ich hoffe ihr alle, unsere Unterstützer, könnt es auch sehen. Ohne eure Unterstützung könnten wir dies nicht machen und diesen Kampf nicht fortführen.

Von ganzem Herzen hoffe ich, dass ihr uns in Zukunft weiter unterstützen werdet, sodass wir weiter kämpfen können. Ich werde hier sein, denn ich liebe, was wir tun und wofür wir einstehen, und ich bin so dankbar für all die Anerkennung und stärkenden Worte, die ich von euch während dieser Kampagne erhalten habe.

Danke,

Captain Wyanda Lublink, STEVE IRWIN

„Deshalb kämpfen wir“. Foto: Sea Shepherd Global




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