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Captain Adam MeyersonKommentar von Captain Adam Meyerson vom 30.12.2016

Vor kurzem haben wir die YUSHIN MARU #2, eines der Harpunenschiffe, beim aktiven Walfang gefunden. Wir haben sie zwei Tage davon abgehalten, Wale zu töten, bevor wir sie verlassen haben, um die Jagdauf das Fabrikschiff der Wilderer, die NISSHIN MARU, wieder aufzunehmen.

Wenn man die Harpunenschiffe findet, sind es gemischte Gefühle. Man weiß, dass die Flotte in der Nähe ist, was eine sehr große Erleichterung darstellt, aber nun weiß unser Hauptziel, die NISSHIN MARU, wo wir uns aufhalten, wodurch es schwerer wird,
sie zu finden. Das Harpunenschiff wird unsere Position an den Rest der Flotte weitergeben, sodass diese sich einfach in ein anderes Gebiet begibt.

Wie bei allen Kampagnen, besteht auch die Kampagne zum Schutz der Wale aus Augenblicken der direkten Konfrontation vermischt mit langen Strecken des Suchens und Manövrierens. Während dieser Phasen ist es wichtig, die Crew bei Laune zu halten und unsere Zeit und Ressourcen hier im Südpolarmeer bestmöglich zu nutzen.

Über die Jahre hat Sea Shepherd mit verschiedenen Organisationen zusammengearbeitet, um Daten über die entlegenen Orte, in denen wir uns aufhalten, zu sammeln. Das Senden von Forschungsschiffen in diese entfernten Gebiete wäre sehr kostenintensiv, daher sind wir froh helfen zu können. Einige der Informationen, die wir über die Jahre gesammelt haben, enthalten Sichtungen und Verhaltensweisen von Walen, die Sichtungen von Plastikmüll, die Vermessungen von Schleppnetzen und Quallenpopulationen.

StellnetzEs ist ein bisschen deprimierend, so tief in der Antarktis zu sein, einem Ort, der so weit von der Zivilisation entfernt ist und trotzdem noch Müll der menschlichen Industrie im Wasser zu finden. Am Anfang unserer Suche nach der Walfangflotte hat die Crew der OCEAN WARRIOR einiges an Abfall in den klaren blauen Wassern des Südpolarmeers treiben sehen. Dieses bestimmte Stück Müll war sehr bedenklich, nicht nur, weil es aus Plastik war und lange im Ozean treiben und für viel Tod und Schaden sorgen würde, noch lange, nachdem wir diese Welt verlassen haben, sondern auch, weil es ein Beweis für illegale Fischereiaktivitäten ist: ein kleines Stück Stellnetz.

Das Teil des Netzes, welches wir geborgen haben, brachte Erinnerungen für die Crewmitglieder zurück, die schon während OPERATION ICEFISH auf der SAM SIMON waren. Das Netz war von der gleichen Art, wie die 75 km langen Netze, welche die berüchtigte THUNDER zurückließ, als die BOB BARKER sie fand und verfolgte. Dieses Mal haben wir locker 15 m des verlassenen Netzes geborgen und werden es für die ordnungsgemäße Entsorgung mitnehmen. Es ist ein dunkles Mahnmal, dass diese Wildnis immer noch den Angriffen durch illegale Fischereischiffe und Walfängern ausgesetzt ist.

Manchmal scheint diese Aufgabe unmöglich und überwältigend. Das Gebiet, welches wir absuchen, ist sehr groß und die Bedingungen sind extrem hart. Jeder kleine Sieg scheint von der Entdeckung eines weiteren Problems überschattet zu werden. Es wäre leicht, aufzugeben und in die normale Welt des Konsums und der Arbeit zurückzukehren. Aber dort gehören wir nicht hin. Unser Platz ist hier im Kampf. Wir geben unser Bestes, weil all unsere Unterstützer auf uns zählen und sich darauf verlassen, dass wir weitersuchen und kämpfen. Wir wissen nicht, ob wir diese Schlacht hier, oder gar den Krieg, für all die unberührten Orte für die wir kämpfen, gewinnen oder verlieren werden. Wir wissen nur, dass wir es versuchen müssen.

Wir möchten euch für eure anhaltende Unterstützung danken. Die Crews der OCEAN WARRIOR und der STEVE IRWIN werden niemals aufgeben.

Die YUSHIN MARU #2




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