ssdcp logo whaleDIE GESCHICHTE VON SEA SHEPHERD

An der Frontlinie des Meeresschutzes durch direkte Aktionen
Eine kurze Übersicht

Die Sea Shepherd Conservation Society wurde offiziell im Jahre 1981 im US-amerikanischen Bundesstaat Oregon gegründet.
Zuvor wurde die Idee von Sea Shepherd jedoch schon 1977 geboren, als Kapitän Paul Watson die Earth Force Gesellschaft
im kanadischen Vancouver, BC gründete. Der ursprüngliche Auftrag beider Organisationen war der Schutz von Meeressäugern
mit dem unmittelbaren Ziel illegale Wal- und Robbenfangaktivitäten zu beenden. Später weitete Sea Shepherd seinen
Aufgabenbereich auf alle Meeresbewohner aus.

1978 kaufte Sea Shepherd mit der Hilfe von Cleveland Amory (Gründer und Präsident des Fund for Animals)
sein erstes Schiff (einen britischen Trawler namens Westella), welches dann in Sea Shepherd umbenannt wurde.
Seine erste Mission war eine Fahrt in die Eisschollen von Ostkanada, um das jährliche Abschlachten von jungen Sattelrobben zu stören.
Im gleichen Jahr rammte die Sea Shepherd den berüchtigten und erfolgreichen Piratenwalfänger Sierra und brachte ihn
in einem portugiesischen Hafen zur Strecke. Seine niederträchtige Karriere als Geißel der Meere war damit beendet.

Seit dieser Anfangszeit hat sich Sea Shepherd auf über 200 Reisen begeben
und hat dabei auf vielen Weltmeeren schutzlose Meeresbewohner verteidigt und gerettet.

Unsere Geschichte: Die 90er Jahre


1990

März: Die Sea Shepherd Conservation Society berät sich mit einem Marinebiologen und einem Physiker, um einen Weg zu finden, Treibnetze versenken zu können, ohne dabei Schaden an der Umwelt anzurichten. Eine erfolgreiche Methode wird gefunden, getestet und für den Einsatz in der Praxis vorbereitet.

Januar - Juli: Die Sea Shepherd II wird für die anstehende Jagd auf die Treibnetzfischer im Nordpazifik ausgerüstet und vorbereitet. Im Juni werden die Schiffsmotoren sabotiert und die Kampagne verzögert sich um fast zwei Monate

August: DieSea Shepherd II verlässt Seattle, um im Nordpazifik nach Treibnetzflotten zu suchen. Ein japanischer Verband wird etwa 1400 Seemeilen vor Hawaii geortet. Die Sea Shepherd II rammt zwei japanische Treibnetzfischer und versenkt ca. 60 Meilen Treibnetz. Der entstandene Schaden beziffert sich für die Japaner auf über zwei Millionen US Dollar. Eine filmische Dokumentation der Ereignisse durch Sea Shepherd wird weltweit gezeigt, sogar im japanischen Fernsehen. Die offizielle japanische Reaktion auf den Vorfall ist, dass nichts geschehe sei.

 
1991

Januar:
Die Sea Shepherd II begibt sich von San Diego aus auf eine Reise nach Key West, Florida, die sie erneut durch den Panamakanal führt. Vor Guatemala entdeckt die Sea Shepherd II den mexikanischen Thunfischschlepper Tungui. Seine Netze liegen im Wasser und in ihnen winden sich Delfine, die verzweifelt versuchen, zu entkommen. Trotz der eingebrochenen Dunkelheit weist Kapitän Watson die Mexikaner an, die Delfine freizulassen. Als sie sich weigern, rammt und beschädigt er die Tungui und richtet danach einen Wasserwerfer auf ihren on-board Helikopter. Die Delfine werden freigelassen. Guatemala dankt Sea Shepherd offiziell für diese Intervention.

Juli:
Die Sea Shepherd II fährt nach Trinidad, um dort zu patrouillieren und nach Taiwanesischen Treibnetzfischern zu suchen. In der Nähe von Barbados wird ein taiwanesisches Treibnetzboot entdeckt. Die Taiwanesen versuchen die Sea Shepherd II einzuschüchtern, indem sie sie von der Seite kommend rammen. Die Kollision zerschmettert auf Steuerbord das Dollbord der Sea Shepherd II. Kapitän Watson revanchiert sich, indem er sich zurück fallen lässt und dann mit hoher Geschwindigkeit auf die Steuerbordseite des Treibnetzfischers zuschießt. Die Sea Shepherd II rammt das taiwanesische Schiff mit großer Wucht in der Schiffsmitte.

1991 edward abbey1991 In Trinidad wird der Sea Shepherd Crew ein wundervoller Empfang von der Küstenwache der Insel bereitet. Sea Shepherd wird zum offiziellen Helfer der Küstenwache von Trinidad & Tobago gemacht. Die Mannschaft assistiert der Küstenwache dabei, die Bestechung von trinidadischen Regierungsvertretern durch die taiwanesische Fischindustrie zu untersuchen und aufzudecken. Sea Shepherd beruft in Trinidad eine Pressekonferenz ein und legt offen, wie die Taiwanesen Vertreter der trinidadischen Regierung bestochen haben, um im Ausgleich dafür Treibstoff zu erhalten, so wie Zusagen, nicht bei Fischwilderei in den Gewässern Trinidads und Tobagos einzugreifen. Jene Politiker, die entsprechende Bestechungsgelder angenommen haben, werden verhaftet. Sea Shepherd liefert und schenkt der Küstenwache vier Sturmgewehre, um sie so beim Vorgehen gegen die illegale Treibnetzfischerei vorzugehen.

1991 sirenianblack1991 November: Sea Shepherd erwirbt ein ehemaliges Schiff der US Küstenwache, die Cape Knox. Sie wird in Edward Abbey umbenannt, zu Ehren des Autors und Beiratmitglieds, das auch ein persönlicher Freunde von Kapitän Watson ist. Das Schiff wird in Charleston, South Carolina, gekauft und dann nach Norfolk, Virginia, verlegt, um es neu auszurüsten.

1992 Driftnet-in-Piles---Kaohsiung1991 Dezember: Die Sea Shepherd II verlässt die Bahamas mit einer Mannschaft, die auch 14 Ureinwohner British Columbias umfasst: Wet'suwet'en der Gitxsan Nation. Für diese Reise wird das Schiff in Aligat umbenannt, was „Krieger“ bedeutet. Kapitän Watson finanziert die Kampagne aus eigener Tasche. Ihr Ziel ist es, die Nachbauten der Niña, Pinta und Santa Maria bei ihrer 500 jährigen Jubiläumsfahrt abzufangen. Auf dem Weg hält die Mannschaft auf San Salvador und fordert es für die Ureinwohner zurück. Die Columbus-Karavellen werden entdeckt, als sie sich gerade Puerto Rico nähern. Die Santa Maria wird festgesetzt und so lange in Gewahrsam gehalten, bis der spanische Konsul in Puerto Rico ein Dokument unterzeichnet, welches die Ureinwohner Amerikas um Verzeihung für 500 Jahre Ungerechtigkeit bittet.

20. Dezember 1991:
Die Hauptversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet den Beschluss A/RES/46/215, der ab Januar 1993 weltweit die Fischerei mit Treibnetzen verbietet.

 
1992

1992 Driftnet-recovered-2-Februar:
Die Sea Shepherd II und die Edward Abbey verlassen Key West, Florida, und fahren durch den Panamakanal zu den Kokosinseln jenseits der Küste von Costa Rica. Bei der Ankunft auf der Insel werden mehrere Wilderer entdeckt. Die Sea Shepherd II, unter dem Kommando von Kapitän John Huntermer, und die Edward Abby, unter dem Kommando von Kapitän Watson, verjagen die Wilderer mit Wasserwerfern, Kuchenkanonen, Stinkbomben und Paintball-Pistolen. Videoaufnahmen von den Wilderern werden an die Behörden in Costa Rica geschickt.

1992 rottingSSIIbMärz:
Die Sea Shepherd II und die Edward Abbey gehen gegen Thunfischschwadenfänger vor, die im östlichen Pazifik Delfine töten. Es gelingt, sie aus der Region zu vertreiben. Die Edward Abbey ist gezwungen, wegen Reparaturen nach Acapulco zu fahren. Wegen der Attacke auf den mexikanischen Thunfischfänger Tungui im Jahr zuvor hätten die mexikanischen Behörden das Schiff festgesetzt. Deshalb fährt Kapitän Watson, ohne Meldung zu machen, an einem Sonntag in den Hafen ein. Die Reparaturen dauern drei Tage an, ohne dass das Schiff von den Behörden entdeckt wird. Als sie schließlich doch auffällt, kappt die Edward Abbey die Leinen und verlässt den Hafen schneller als die Schiffe der mexikanischen Marine ihr folgen können.


Juni:
Kapitän Watson nimmt an der Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung in Brasilien teil. Kapitän Watson informiert die skandinavischen Medien darüber, dass die Sea Shepherd Conservation Society gegen jegliche Walfangaktion, ganz gleich welcher Nation vorgehen wird, die sich nicht an die Bestimmungen der International Whaling Commission (IWC) hält.

Juli:
Die Sea Shepherd II und die Edward Abbey verlassen Santa Cruz, Kalifornien, um eine Reise in den mittleren Nordpazifik anzutreten. Die beiden Schiffe treffen nördlich von Hawaii auf eine japanische Treibnetzflotte. Die Besatzungen zerschneiden die Netze, rammen eines der Schiffe und verjagen die anderen. Die zurückgelassenen Netze werden eingesammelt. Die japanische Regierung legt offiziell beim US amerikanischen Außenministerium Beschwerde ein. Als die 1992 Driftnet in Piles KaohsiungEdward Abbey sich wieder dem Festland nähert, wird sie von der US Küstenwache geentert. Kapitän Watson begrüßt die Untersuchung und übergibt den Beamten der Küstenwache die kompletten Videoaufzeichnungen des Vorfalls. Japan zieht daraufhin die offizielle Beschwerde zurück.

September:
Die Sea Shepherd II wird in Ucluelet auf Vancouver Island zur Ruhe gesetzt. Nach jahrelangem Dienst leidet das Schiff unter so vielen technischen Problemen und strukturellen Mängeln, dass die Kosten, es zu unterhalten, zu hoch werden. Die Sea Shepherd II kann jedoch nicht in Ruhe beigesetzt werden. Das Schiff wird Bestandteil einer Debatte, da die Canaian Pilotage Association versucht, enorme Entsorgungsgebühren zu erheben, um Sea Shepherd zu schikanieren. Kapitän Watson entfernt daraufhin
  
September:
Die Sea Shepherd Mitarbeiter fahren damit fort, illegale Treibnetzoperationen zu beobachten und zu dokumentieren, die von Kaohsiung, Taiwan, aus gesteuert werden. Sea Shepherd findet heraus, dass 43 neue Schiffe mit über 65.000 Meilen an Treibnetz ausgestattet werden. Diese Aufnahmen werden den Vereinten Nationen als Beweis weitergeleitet, um das geplante Verbot von Treibnetzen zu unterstützen.

1992 whales SSCS history Nybreana sea cock openedOktober:
Die Regierung der Vereinigten Staaten bringt das Gesetz H.R. 2152 auf den Weg, dass der US amerikanischen Regierung erlaubt, gegen Treibnetzfischerei auf hoher See vorzugehen.

26. Dezember
Nach monatelanger Überwachung, führt Kapitän Watson ein Team nach Nord-Norwegen, um dort nach illegalen norwegischen Walfängern zu suchen. Dwight Worker bewerkstelligt einen Tag nach Weihnachten die Versenkung des norwegischen Walfängers Nybræna im Hafen von Reine auf den Lofoten. Sea Shepherd gibt eine Pressemitteilung heraus, die die Versenkung als „Weihnachtsgeschenk an die Wale“ bezeichnet.

 
1993

1993 Earthforce book Januar:
Sea Shepherd fordert die norwegische Regierung heraus, indem sie sie auffordert, doch die Sea Shepherd Besatzung für das Versenken der Nybræna strafrechtlich zu verfolgen. Norwegen verweigert eine Reaktion hierauf.

1993 Sireni1März:
Die Edward Abbey wird als kanadisches Forschungsschiff neu registriert und erhält den Namen Sirenian.

April:
Die Sirenian reist zum Clayoquot Sound auf Vancouver Island, um einen Sommer voller kontroverser Proteste gegen den Kahlschlag des prächtigen Clayoquot Valley zu eröffnen.

1993 Cleveland-Amory-24-Jul-93Juli:
Die Cleveland Amory verlässt Halifax mit der Neufundlandbank als Ziel, um dort illegale Fischereiaktivitäten zu stören. Als sie an einem Ausläufer der Bank ankommt – außerhalb des kanadischen Hoheitsgebietes – wird sie von Schiffen der kanadischen Regierung und der Polizei abgefangen und fortan beschattet. Kapitän Watson wird klar, wie intensiv er und seine Crew unter Beobachtung stehen, als er den kubanischen Schleppnetzfischer Rio Las Casas auffordert, seine Netze einzuholen und nach Havanna zurückzukehren. Die Kubaner fügen sich, werden dann aber von der kanadischen Fischereibehörde darüber informiert, dass die Cleveland Amory keine Autorität habe, entsprechende Anweisungen zu erteilen. Kapitän Watson rächt sich dafür, indem er neben das Fischerboot fährt und seiner Besatzung anweist, Stinkbomben auf das Deck der Rio Las Casas zu werfen. Dann kappt Kapitän Watson das Schleppnetz. Die Kubaner ziehen sich von der Bank zurück. Die Royal Canadian Mounted Police informiert Kapitän Watson, dass er nun unter Arrest stehe. Er ignoriert entsprechende Anweisungen und nimmt Kurs auf die „Nase“ der Bank, wo er einen spanischen Schleppnetzfischer anordnet, die Bank zu verlassen. Das politische Verwirrspiel führt letztlich dazu, dass zehn kubanische Schleppnetzfischer die Bank verlassen und nach Kuba zurückkehren. Die gemeldeten Verluste betragen 35 Millionen US Dollar. Die Mounted Police reagiert auf den Vorfall, indem sie die Cleveland Amory entert und Kapitän Watson unter Arrest stellt – außerhalb der 200 Meilen Zone. Kapitän Watson wird wegen Störung der öffentlichen Ordnung in drei Fällen angeklagt und die Cleveland Amory wird unter Bewachung in den Hafen von St. John's, Neufundland, gebracht.

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August:
Um Schikane und Papierkrieg bei der Auslösung der Cleveland Amory zu vermeiden, verkauft Kapitän Watson das Schiff an einen privaten Käufer. Auf diese Weise vermeidet die Sea Shepherd Conservation Society eine Strafzahlung von 30.000 Dollar, die von der kanadischen Regierung verhängt worden war und verlässt den Schauplatz mit mehr Geld als in den Taschen, als ursprünglich investiert.

 
1994

1994 Ocean Warrior bookJanuar:
Das Sea Shepherd Büro in Santa Monica wird durch das Northridge Erdbeben schwer beschädigt.

1994 WFE1März:
Sea Shepherd kauft das britische Schiff Switzer Mercator und tauft es in Whales Forever um. Das Schiff wird in die Niederlande gebracht, um es zu reparieren und neu auszurüsten.

März:
Sea Shepherd schlägt vor, einen neuen Industriezweig zu schaffen, der die grausame, tödliche und verschwenderische Robbenjagd ersetzen kann. Kapitän Watson leitet eine Expedition auf die Eisschollen vor den Magdalenen-Inseln und beweist, dass es praktikabel ist, eine alternative Industrie zu schaffen, die auf unblutige Art und Weise das Fell der Robben nutzt, indem ihr abgestoßenes Winterfell gesammelt wird. Er schlägt vor, dieses Fell in Garn zu verarbeiten, um es so für Pullover, Schlafsackfüllungen und – als Alternative zur Daunendecke – für Bettdecken zu verwenden. Kapitän Watson engagiert auf den Magdalenen-Inseln zwei Robbenjäger, um beim Robbenbürsten mit zu helfen.

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Juni:
Das Sea Shepherd Schiff Whales Forever ist das Ziel zweier Sabotageakte. Bei beiden handelt es sich um Brandanschläge. Während die erste Attacke nur geringen Schaden anrichtet, führ die zweite absichtlich eine Explosion herbei und verursacht im Maschinenraum des Schiffes einen Brand, der schweren Schaden verursacht. Die Reparaturen dauern Monate.

Juli:
Die Whales Forever verlässt die Niederlande, um illegalem Walfang an vor der Küste Nord-Norwegens entgegen zu treten. Diese Reise ruft eine breite Berichterstattung in den europäischen Medien hervor. Das norwegische Marineschiff Andenes fängt die Whales Forever ab und versucht mehrfach, ihre Schiffsschraube zu beschädigen. Aber Kapitän Watson manövriert die Norweger jedes Mal aufs Neue aus. Frustriert schätzt der Kapitän der Andenes seinen nächsten Anlauf falsch ein und rammt das Sea Shepherd Schiff. Der Aufschlag zerschmettert den Bug der Whales Forever und reißt ein Leck in einen Benzintank, wobei sich viele hundert Liter Kraftstoff auf das Deck ergießen und drei Besatzungsmitglieder tränken. Außerdem wird bei der Kollision die Schraube von einem Seil lahm gelegt, das die Andenes hinter sich herzieht. Die Mannschaft der Sea Shepherd reagiert schnell, um das Benzin zu entfernen und somit die Gefahr einer Explosion zu bannen. Gleichzeitig gehen Taucher von Sea Shepherd ins Wasser und zerschneiden das Tau von der Schiffsschraube. Obwohl die Andenes zweimal mit ihrer Bordkanone auf die Whales Forever feuert und vier Wasserbomben vor ihrem Rumpf detonieren, gelingt es der Whales Forever, die norwegische Marine am Entern zu hindern und zu den schottischen Shetland Inseln zurück zu kehren.

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September:
Die Whales Forever beendet eine erfolgreiche Spendentour in Deutschland und erreicht eine ausführliche mediale Berichterstattung für die Wale. Kapitän Watson diskutiert im deutschen Fernsehen mit dem norwegischen Botschafter. Die Whales Forever wird in Bremerhafen aufs Trockendock verfrachtet, wo entdeckt wird, dass sie durch die norwegischen Wasserbomben massiven Schaden genommen hat

Oktober:
Die Whales Forever überquert den Atlantik Richtung Bermudas und fährt dann nach Florida, wo Kapitän Watson das Schiff einige Monate später verkauft – für mehr Geld, als Sea Shepherd ursprünglich dafür gezahlt hatte. Das Geld wird beiseite gelegt, um ein neues Schiff zu kaufen.

 
1995

1995 history 1995e news article thumbMärz:
Die deutsche Bettenfirma Kirchhoff Bettwarenfabrik meldet bei Sea Shepherd Interesse an, Produkte aus unblutig erlangtem Babyrobbenfell zu vermarkten. Der Schauspieler und Aktivist Martin Sheen sagt zu, die Bemühungen von Sea Shepherd beim Robbenschutz zu unterstützen. Kapitän Watson, Martin Sheen und eine Mannschaft reisen in den Sankt-Lorenz-Golf. Bevor sie zu den Robben hinaus aufs Eis fliegen können, dringt eine Meute wutentbrannter Robbenfänger in das Hotel auf den Magdaleneninseln ein, in dem die Aktivisten von Sea Shepherd untergekommen sind. Sie brechen die Türen zu Kapitän Watsons Zimmer auf und schlagen ihn. Die Polizei schreitet nur ein, um Kapitän Watson von den Inseln zu verweisen. Die Kampagne erhält internationale Berichterstattung in den Medien.
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Juli:
Das Sea Shepherd Schiff Sirenian fährt nach British Columbia, um die Eröffnung der Lachsjagdsaison zu dokumentieren. Es herrscht eine Knappheit an Fischen und es kommt immer wieder zu Streitigkeiten zwischen kommerziellen, Sport- und einheimischen Fischern, wer daran die Schuld trage. Die Royal Canadian Mounted Police folgt der Sirenian die ganze Kampagne über mit zwei schnellen Katamaran-Patrouillenbooten. Kapitän Watson warnt, dass der Coho-Lachs unmittelbar von der Ausrottung bedroht sei und seine Rettung ein sofortiges Einstellen der Fischerei verlange. Die kanadische Regierung beschließt ein Moratorium für die Lachsfischerei in British Columbia, nimmt dieses aber zurück, nachdem sie von der Fischereiindustrie unter Druck gesetzt wird.

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August:
Der Stamm der Makah-Indianer der Neah Bay, Washington, nimmt für sich das Recht in Anspruch, den Kalifornischen Grauwal jagen zu dürfen, da ihnen dies in einem Abkommen mit der US-Regierung von 1855 zugestanden worden sei. Dieses wollen sie im Namen ihrer „kulturellen und spirituellen Werte“ wieder aufleben lassen. Die Makah sagen auch, dass sie das Recht hätten, den Walfang auf kommerzieller Basis fortzusetzen. Entlang der Küste British Columbias erklären nun über ein Duzend Stämme, dass – sollten die Forderungen der Makah von Erfolg gekrönt sein – sie ebenfalls eine Ausdehnung ihrer Fischereibefugnisse fordern würden, die auch Wale mit einschließt von. Dank zweier Besuche der Sirenian in der Neah Bay, der fortwährende Präsenz von Sea Shepherd, Medienkampagnen und der Zusammenarbeit mit dem Kongressabgeordneten Jack Metcalf, entzieht die US Administration den Forderungen der Makah vor einem Treffen der International Whaling Commission in Schottland die Unterstützung.

August:
Aktivisten von Sea Shepherd treffen sich mit Vertretern der irischen Regierung und unterbreiten Argumente für das Verbot von Treibnetzfischerei in irischen Gewässern. Daraufhin verbietet die irische Regierung die Treibnetzfischerei.

September - Oktober:
Kapitän Watson wird vor dem Obersten Gerichtshof Neufundlands der Prozess gemacht. Die Anklage, die von der Regierung als Rache für die Kampagne zum Dorschschutz auf der Neufundlandbank 1993 erhoben wurde, lautet auf Störung der öffentlichen Ordnung. Dem Richter und der Jury gegenüber zitiert Kapitän Watson die World Charter for Nature als seine Handlungsbefugnis. Die Jury akzeptiert diesen Einwand und spricht Kapitän Watson von allen Anklagen auf Störung der öffentlichen Ordnung frei, mit der Begründung, dass er nach bestem Gewissen gehandelt habe. Er wird allerdings dafür belangt, das Mannschaftsmitglied Brad Ryan dazu angestiftet und ihm dabei geholfen zu haben, Stinkbomben zu werfen. Brad Ryan selbst wird nicht belangt. Kapitän Watson wird zu einer Haftstrafe von 30 Tagen verurteilt, nach einer Woche aber nach Berufung freigelassen.

Oktober:
Paul Watson wird für seine Bemühungen um den Schutz der Lachse in British Columbia von der United Nations Association of Canada zum Gewinner des Eugene Rogers Award 1995 bestimmt. Die Auszeichnung wird ihm verweigert, nachdem die Western Canada Wilderness Society protestiert. Kapitän Watson entgegnet, dass "es so scheine, als ob wir unsere Fähigkeit, Kontroversen hervorzurufen noch nicht verloren haben. Es ist schwierig, einen Preis zu erhalten, wenn man tatsächlich etwas getan hat, aufgrund dessen man ihn verdient.“

 
1996

März:
Sea Shepherd kehrt in den Sankt-Lorenz-Golf zurück, gemeinsam mit Mitgliedern der Geschäftsleitung der Kirchhoff Bettwarenfabrik und ein Jahr nach dem Angriff der Robbenfänger. Ohne Zwischenfälle gelingt es, Fell der Baby-Sattelrobben zu sammeln. Das Unternehmen hat Pläne, 1997 ausreichend Arbeiter einzustellen, um das Fell für die kommerzielle Produktion nutzen zu können. Kanada tötet 250.000 Robben.

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Juli:
Sea Shepherd erwirbt den in Britannien registrierten und in Norwegen gefertigten Schleppnetzfischer Skandi Ocean. Das Schiff wird in Sea Shepherd III umbenannt. Reparatur- und Ausrüstungsarbeiten beginnen in Edinburgh, Schottland.

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Dezember:
Die britische Fischereibehörde engagiert Sea Shepherd Mitarbeiter, um ihre Patrouillenboote über die Feiertage zu bewachen.

 
1997


März: Die Sea Shepherd III unternimmt eine Testfahrt von Schottland nach Bremerhafen, Deutschland. In Bremerhafen geht das Schiff für weitere Reparaturen vor Anker.

März: In Bremerhafen wird Kapitän Watson von der deutschen Polizei verhaftet. Der Grund dafür ist ein von Norwegen beantragter internationaler Haftbefehl. Er wird für einen Tag festgehalten, bis die Bremer Staatsanwaltschaft ihn freilässt, da der Haftbefehl widersprüchliche Angaben enthalte. Kapitän Watson darf sich frei innerhalb Deutschlands bewegen.

April - Juni: Darüber besorgt, dass der norwegische Haftbefehl seine Reisen innerhalb Europas behindern wird, stellt sich Kapitän Watson am zweiten April den niederländischen Behörden. Der norwegische Haftbefehl verlangt, dass Kapitän Watson aufgrund eines Schuldspruchs in Abwesenheit wegen der Versenkung des illegalen Walfängers Nybræna im Jahre 1992 ins Gefängnis soll. Es folgt eine Welle des internationalen Protests, auch vor niederländischen und norwegischen Botschaften. Nach einer Anhörung wird der norwegische Antrag auf Auslieferung abgelehnt und Watson wird nach 90 Tagen in Haft wieder auf freien Fuß gesetzt.

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September: Der Leiter von Sea Shepherd Pacific Northwest, Michael Kundu, fährt mit einer Gruppe Berichterstatter heimlich nach Sibirien, um das Töten von Walen durch sibirische Ureinwohner zu dokumentieren. Obwohl sein Leben bedroht wird, übergibt er seine Recherche der International Whaling Commission (IWC) bei ihrem Treffen in Monaco. Die Filmcrew kehrt mit Beweisen für eine illegal stattfindende, kommerziell betriebene Waljagd zurück, inklusive Filmmaterials, welches zeigt, wie Wale geschlachtet und in Nahrung für Fuchsfarmen verarbeitet werden. Russland behauptet weiterhin, dass es sich bei dem Gemetzel um eine Jagd für den „Eigenbedarf“ handle, welche von dem Walfang-Moratorium ausgenommen sei.

Oktober: Die Sea Shepherd III begibt sich auf ihrer Jungfernfahrt ins Mittelmehr. Es wird verlautbart, dass es die Absicht der Gesellschaft sei, dort gegen die noch immer praktizierte illegale Treibnetzfischerei vorzugehen. Italiens Treibnetzfischer – die Hauptschuldigen – kündigen augenblicklich an, diese Praxis zu beenden. Die Sea Shepherd III bringt den US Kongressabgeordneten Jack Metcalf und eine Delegation der Makah-Stammesältesten zum Treffen der International Whaling Commission in Monaco, um ihre Stimme dem starken Widerstand gegen die Forderung der Makah zu geben, Erlaubnis für die Grauwaljagd zu erhalten. Die Sea Shepherd III erhält im Hafen von Monte Carlo einen kostenfreien Anlegeplatz und Prinz Albert lädt Kapitän Watson zum offiziellen Empfang der Delegierten der International Whaling Commission ein. Als Kapitän Watson den Empfang betritt, verlassen die isländischen, norwegischen, japanischen und karibischen Delegationen aus Protest den Raum.

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November - Dezember: Die Sea Shepherd III verlässt Frankreich und fährt nach Zwischenstopps in Gibraltar und Madeira nach Key West, Florida. Zwischen Gibraltar und Madeira übersteht das Schiff einen Hurrikan ohne dabei in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

 
1998

Januar:
Die Sea Shepherd III fährt nach Wilmington, North Carolina, um eine Kampagne zum Schutz der Sattelrobben im Sankt-Lorenz-Golf vorzubereiten.

Sea Shepherd nimmt an einem großen Fundraising-Event in Anchorage, Alaska, teil, welches von Pierce Brosnan veranstaltet und von zahlreichen Prominenten besucht wird, wie etwa William Shatner, Alexandra Paul, Michelle Yeoh, John Paul und Eloise DeJoria.

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März:
Die Anzahl der jährlich bei der Robbenjagd getöteter Tiere, hat sich auf eine artbedrohendes Niveau von 500.000 erhöht. Dennoch weigert sich die kanadische Regierung weiterhin, die notwendigen Legitimationen zu erteilen, die nötig wären, um eine unblutige Industrie hervorzubringen, die darauf basiert, das abgeworfene Fell von den Babyrobben abzubürsten. Trotzdem macht sich die Sea Shepherd III auf die Reise in den Sankt-Lorenz-Golf. Es ist das erste Schiff von Umweltschützern seit 1983, das in das alljährliche Massaker an Kanadas Wildtieren hinein fährt. Das Schiff bringt internationale Journalisten in das Jagdterritorium und wehrt Robbenfänger von dem wichtigsten Aufzuchtsgebiet der Robben ab. Prominente Gäste, die zum Protest vor Ort sind, umfassen Farley Mowat, John Paul DeJoria und seine Tochter Alexis sowie Bronwen Booth, die Schwester der britischen First Lady Shirley Blair. Brigitte Bardot wollte ebenfalls zu der Kampagne stoßen, doch hatte ihr Flugzeug auf dem Hinweg einen technischen Defekt.

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März:
Kapitän Watson wird in Los Angeles der Genesis Award für sein Lebenswerk verliehen. Die Auszeichnung wird ihm von Pierce Brosnan und Martin Sheen überreicht.
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September - November:
Auf das Drängen der Walfangindustrie von Norwegen und Japan und mit dem Versprechen auf lukrative zukünftige Geschäfte, erhalten die Indianer des Makah-Stammes das Recht die Waljagd wieder aufzunehmen, gemäß einem Vertrag mit den Vereinigten Staaten von 1855, doch entgegen der geltenden internationalen Schutzbestimmungen. Um einen Rechtsstreit zu vermeiden, unterstützen die USA die Makah bei der Falschaussage, dass den Makah eine Ausnahme beim weltweiten Walfangmoratorium zugesprochen worden sei und dass sie aus rein „kulturellen“ Gründen Grauwale kommerziell töten dürften. Da mit der gleichen Begründung jeder Nation der Erde eine neue Form von Walfang offen stünde, entsendet Sea Shepherd zwei Schiffe in die Neah Bay, Washington, wo Anwohner und anderen Anti-Walfang-Aktivisten zu ihnen stoßen. Trotz gewalttätiger Ausschreitungen der Walfänger, Inhaftierungen und behördlicher Schikane gelingt es der Koalition der Aktivisten, die ansässigen Wale abzuschirmen und so viel Medienaufmerksamkeit auf die Jagd zu lenken, dass die Makah klein beigeben, ohne auch nur einen einzigen Wal getötet zu haben.

Protest by government officials: Republican Jack Metcalf makes a plea via the media to try to stop the whale hunt. Protest at sea: Sea Shepherd and local citizens form a flotilla to protect the gray whales from the hunters.

Protest on land: Local citizens exercise their freedom of speech and expression. A Makah man pushed Sea Shepherd Director Lisa Distefano off the pier and into the water (you can see her walking up the ramp and out of the water).

A group of Makah men aggressively steal the Sea Shepherd Zodiac. Makah police threw Sea Shepherd crewmember Ken Nichols to the ground and arrested him.

Ken Nichols (after being released by the police) with Sea Shepherd Director Lisa Distefano, and several Makah elders who were in support of Sea Shepherd’s efforts to save whales. Makah Whaling crew; Captain Wayne Johnson holds the “traditional” 50-caliber rifle which is to be used to kill the whale.

Oktober:
Das Canadian Department of Fisheries and Oceans veröffentlicht behördliche Bewertungsanträge zur Regulierung der Robbenjagd. Es gibt einen Zusatz bezüglich Sea Shepherds nicht tödlichem Fellgewinnungskonzept und dazu, es in die Bestimmungen zur kanadischen Robbenjagd aufzunehmen. Die unblutige Fellgewinnung bekommt offizielle Erwähnung und Unterstützung durch Gruppierungen der kanadischen Fischereiindustrie, dem Umweltschutz, Tierrechtgruppen und akademischen Organisationen, ebenso wie durch die Provinzen New Brunswick und Nova Scotia.

1999

Februar:
Sea Shepherd unterstützt den internationalen Stör-Experten Dr. Vadim Birstein und die Sturgeon Society finanziell bei einem Forschungsprojekt, welches den Umfang des illegalen russischen Kaviarhandels und seine Auswirkungen auf die bedrohten Störe im Kaspischen Meer bestimmen soll.

März:
Ein freiwilliger Mitarbeiter von Sea Shepherd überzeugt die großen Tauchausrüster von La Paz, Mexiko, allen Touristen und Tauchern zu verbieten, die Walhaie, die jeden Sommer zum Fressen vor der Küste des Bundesstaates Baja-California kommen, zu belästigen. Touristen ist es nun nicht länger gestattet, die Walhaie vor La Paz anzufassen, sich an ihnen festzuhalten oder sie zu reiten.
20. März: Kapitän Watson erhält auf dem Platz der Vereinten Nationen den Earth Trustee Umweltschutzpreis im Rahmen einer Zeremonie des United Nations Earth Day.

April:
In Deutschland überzeugt Sea Shepherd den Discounter Aldi, jegliche Geschäftsbeziehungen mit den Färöern auszusetzen, solange sich diese nicht dazu bereit erklären, das Abschlachten der Grindwale im Namen der „Tradition“ zu beenden.

Mai:
Sea Shepherd kehrt mit der Sirenian in die Neah Bay, Washington, zurück, da die Grauwale im Zuge ihrer Wanderungen nach Norden wieder in die Beringsee kommen. Aufgrund zahlreicher Arretierungen von Aktivisten und Schiffen durch die US Küstenwache, ist es den Makah möglich, am 19. Mai einen Wal zu töten. Sea Shepherd arbeitet weiterhin mit Bürgergruppen des Bundesstaates Washington daran die US Administration davon zu überzeugen, ihre einseitige Genehmigung für die Makah, Wale zu töten, zurück zu nehmen, ebenso, wie die Walfangklausel im Vertrag mit den Makah zu verändern oder beides zu tun und sich an die Bestimmungen International Whaling Commission zu halten. Sie soll sich ausdrücklich bezüglich der Berechtigung der Makah (oder dem Fehlen einer solchen) äußern, wegen ihres Status als Eingeborene von dem internationalen Walfangverbot ausgenommen zu sein.

Captain Paul Watson and Sea Shepherd Director Lisa Distefano with Makah elders who wanted the whales to be saved. The Sirenian is joined by concerned citizens on the water of Neah Bay. Far right of picture: Volunteer Allison Lance and Sea Shepherd Director Lisa Distefano use a zodiac to harass and stop the Makah from hunting whales. Both women are arrested.

Juni:
Die altgedienten Sea Shepherd Mannschaftsmitglieder Daniel Vairo und sein Cousin Alexander Castro gründen in Porto Alegre, Brasilien, die Instituto Sea Shepherd Brasil (ISSB), die sich dem Schutz des maritimen Ökosystems in Süd Amerikas größtem Land verschrieben hat.

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Dezember:
Der Öltanker Erika zerbricht bei starkem Wellengang vor der Küste Frankreichs und dem russischen Tanker Volgoneft 247 widerfährt in der türkischen Bosporusstraße das gleiche Schicksal. Freiwillige von Sea Shepherd Europe reisen in beide Länder und scharen internationale Gruppen freiwilliger Helfer um sich, um die ölverschmierten Seevögel zu retten und in Pflegeeinrichtungen zu bringen. Mit dem Pieterburen Wildlife Rescue Center in den Niederlanden werden Gemeinsame Trainingsprogramme für Helfer auf die Beine gestellt. Die türkische Regierung stimmt einer Zusammenarbeit mit Sea Shepherd in Bezug auf Verhaltensmaßnahmen bei Ölkatastrophen zu.


Die 80er

2000 - 2010

2011 bis heute




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