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01. Juni 2011

Operation Blue Rage 2011 beginnt: Sea Shepherd bricht zur Rettung des Thunfischs in feindliche libysche Gewässer auf

Operation Blue Rage, die Sea Shepherd – Kampagne zum Schutz des Blauflossenthuns, begann heute mit dem Ablegen zweier ihrer Schiffe aus dem Hafen von Toulon, Frankreich. Die unter niederländischer Flagge fahrende Steve Irwin und die unter australischer Flagge fahrende Brigitte Bardot haben heute den Hafen verlassen, auf dem Weg in die kriegsgebeutelten Gewässer Libyens. Sea Shepherds Mission ist es, Wildereivorgänge von Schiffen aufzuspüren und zu unterbinden, die Vorteil aus dem Kriegsgeschehen ziehen, um illegal diese hochgefährdeten Fische zu fangen.

Die beiden Schiffe verließen Toulon vor ihrer für 15 Uhr angekündigten Abreise, um der von erzürnten Fischern angekündigten Attacke zu entgehen, mit der sie das Ablegen der Sea Shepherd – Schiffe verhindern wollten.

Sechsundvierzig freiwillige Besatzungsmitglieder bilden die Sea Shepherd – Crew aus 18 Frauen und 28 Männern, von denen alle bereit sind, trotz des Risikos der Auseinandersetzung mit Wilderern in feindlichen libyschen Gewässern zur Tat zu schreiten. Die Crew repräsentiert 17 Nationalitäten, einschließlich der Mitglieder von zehn Nationen der Europäischen Union. Die an Bord vertretenen Nationalitäten sind: Australien, Belgien, Kanada, Ecuador, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Indien, Irland, Italien, Neuseeland, Südafrika, Spanien, Schweden, Großbritannien und die USA.

Die Operation Blue Rage 2011 ist auf das Einschreiten gegen jeden Blauflossenthunfang gerichtet, der sich im Küstengebiet vor Libyen ereignet, einer Region, die von der International Commission on the Conservation of Atlantic Tuna (ICCAT) und der Fischereikommission der Europäischen Union von der kommerziellen Nutzung des Blauflossenthuns ausgeschlossen sind.

Sowohl die Kampagne als auch die Sea Shepherd – Schiffe stehen unter dem Kommando von Kapitän Locky MacLean an Bord der Steve Irwin. Kapitän Siddharth Chakravarty aus Indien hat das Kommando auf der Brigitte Bardot inne. Kapitän Paul Watson wird den Oberbefehl für die Kampagne übernehmen, wenn er am 8. Juni auf die Steve Irwin zurückkehrt.

„Unsere Mission ist sehr einfach“, sagte Kapitän Watson. „Jedes Fischfangschiff, das wir vor der Küste Libyens antreffen, handelt gesetzeswidrig. Wir werden ihre Netze zerschneiden, die Fische befreien und ihr Vorgehen dokumentieren und an die ICCAT und die Europäische Union berichten.“

„Ich werde immer wieder gefragt, ob dies ein gefährlicher Einsatz ist“, bemerkte Kapitän Watson. „Selbstverständlich ist das eine gefährliche Mission, schon deshalb, weil wir die einzige Gruppe sind, die in dieses Kriegsgebiet hineinfährt. Wir gehen dorthin, wo sich sonst niemand hinzugehen wagt und wir tun, was sonst niemand zu tun wagt – die Aufrechterhaltung internationaler Umweltschutzrechte“.

Im Verlauf der einleitenden Operation Blue Rage - Kampagne im Juni 2010 unterbrach die Steve Irwin einen Wildereivorgang am Blauflossenthun vor der Küste Libyens. Sea Shepherd durchschnitt die Netze und befreite über 800 Blauflossenthunfische.

„Wir erwarten, dass es dieses Jahr eine sehr viel einfachere Aufgabe wird“, sagte Kapitän MacLean. „Jedes Fischerboot in diesem Gebiet ist ein Angriffsziel und wir haben keine Veranlassung, uns um libysche Flugzeuge oder Marineschiffe Sorgen zu machen. Wir werden die NATO – Streitkräfte über unser Vorgehen auf dem Laufenden halten und wir werden unsere Einsätze an die zuständigen Behörden der Europäischen Union berichten. Wir können nicht zulassen, dass die Wilderer vom Krieg profitieren, indem sie diese wundervollen gefährdeten Fische fangen“.

Die Vorsitzende von Sea Shepherd Frankreich, Lamya Essemlali, koordiniert die nachrichtendienstlichen Vorgänge für die Operation Blue Rage 2011. „Wir haben ernstzunehmenden Grund zu der Annahme, dass es in dieser Saison zahlreiche Versuche geben wird, diese unbeaufsichtigten Gewässer auszubeuten, und wir haben den Verdacht, dass wir mit größter Wahrscheinlichkeit Wilderer antreffen werden, die versuchen, vom Krieg in Libyen zu profitieren“ sagte Essemlali. „Ein einziger Blauflossenthun kann auf dem japanischen Fischmarkt 70.000 US - Dollar bringen. Das erzeugt ein ziemlich starkes Motiv, die Gesetze zu brechen.“




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Event-Vorschau

  • 25.5.19 | Film Matinee | Ocean Warriors: Chasing the Thunder
  • 31.5.-1.6.19 | Sea Shepherd@ Veganmania Graz 2019
  • 7.-10.5.19 | Sea Shepherd@ Veganmania Wien

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