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23. Mai 2011

Sea Shepherds verdeckte Ermittlungen führen zu Gerichtsverhandlung

Verdeckte Ermittlungen der Sea Shepherd Conservation Cociety haben einen Fischhändler aus Kalifornien vor Gericht gebracht. Der Fischhändler importierte Fleisch einer gefährdeten Walsorte aus Tokio und verkaufte es an Restaurants in den USA.

Dem 50-jährigen Ginichi Y. Ohira wird vor dem Bundesgericht in Los Angeles der wissentliche Verkauf von Meeressäugetieren für eine nicht genehmigte Nutzung vorgeworfen.

Dies wird als Vergehen gegen das Bundesgesetz zum Schutz von Meeressäugern geahndet. Erwartungen zufolge wird Ohira auf schuldig plädieren.

Ohira verkaufte Seiwalfleisch an das Restaurant "The Hump" am Flughafen von Santa Monica. Laut dem City News Service vorliegenden Gerichtsunterlagen, hat das Restaurant seinen Betrieb im vergangen Jahr eingestellt, nachdem die Bundesstaatsanwaltschaft Klage gegen den Besitzer und Koch wegen des Verkaufs von geschützten Meeressäugern erhoben hat.

Sea Shepherds verdeckte Ermittler, geleitet von Sea Shepherd Aktivist Zoli Teglas, haben das Walfleisch bei mehreren Restaurantbesuchen entdeckt. Teglas konnte gemeinsam mit Sea Shepherd Crewmitglied Crystal Galbraith und Charles Hambleton , Produzent des Films The Cove (Die Bucht), das Restaurant überwachen und die illegalen Aktivitäten dokumentieren.

Galbraith konnte Stücke des Fleisches aus dem Restaurant mitnehmen, diese wurden später getestet und der Verdacht auf Seiwalfleisch bestätigt. Seiwale sind in allen Meeren zu finden, obwohl sie eine sehr gefährdete Spezies sind, werden sie zeitweise im Nord Pazifik unter einem kontrovers diskutierten japanischen Forschungsprogramm gejagt.

Die Beweise brachten U.S. Bundesermittler ins Spiel, diese durchsuchten das Restaurant "The Hump" und entzogen ihm die Lizenz. Die Anklage gegen den Besitzer und Koch wurde fallen gelassen, nachdem dieser das Vergehen zugab und sich zu einer beträchtlichen Zahlung an Wal- und Schutzorganisationen anderer gefährdeter Spezies verpflichtete.

Das Schuldeingeständnis beinhaltete das Identifizieren Ohiras als ihren Lieferanten. Ohira begann den Import von Walfleisch vor ca. 10 Jahren. Zeitungsberichten zufolge, kann das Vergehen maximal mit einem Jahr in einer Bundeshaftanstalt, einem Jahr auf Bewährung und einer Geldstrafe von 100.000 $ bestraft werden.




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