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babyhaimain30. September 2019:  Am 19. September stürmten bewaffnete gabunische Strafverfolgungsbeamte, die an Bord der BOB BARKER arbeiteten, bei einer nächtlichen Razzia das unter kongolesischer Flagge fahrende Schiff TCHILASSI. Das Schiff war gerade dabei, sein Ringwadennetz illegal in die geschützten Gewässer des Mayumba-Nationalparks auszulegen.

Die BOB BARKER, unter dem Kommando des britischen Kapitäns Julian McGale, befand sich auf Grenzpatrouille im Mayumba-Nationalpark. Nur wenige Stunden bevor die BOB BARKER zurück zum Hafen fahren sollte, wurde die TCHILASSI auf dem Radar des Schiffes entdeckt.

Gabunischer Marinesoldat an Bord der TCHILASSI
Die gabunischen Behörden erteilten umgehend den Auftrag, die Schlauchboote der BOB BARKER zu Wasser zu lassen, um das eindringende Fischereifahrzeug abzufangen. Der Mayumba-Nationalpark wurde weitgehend dazu eingerichtet, die Nistplätze gefährdeter Arten von Meeresschildkröten zu erhalten. Gabun ist einer der wichtigsten Nistplätze der Welt. 30% der Meeresschildkröten der Welt durchqueren jährlich die Gewässer Gabuns.

Nachdem sie das Fischereifahrzeug geentert hatten, entdeckten gabunische Fischereiinspektoren sieben tote Babyhaie und zwei Teufelsrochen im Fischraum des Schiffes sowie mehrere Tonnen Fisch. Mike Fay, ein weltbekannter Naturschützer der Wildlife Conservation Society (WCS) und National-Geographic-Entdecker sowie Berater des Präsidenten schloss sich dem Enterkommando an.

Die TCHILASSI festgesetzt und unter Begleitung auf dem Weg nach Port Gentil
Die Festsetzung der TCHILASSI erfolgte bereits vor der Verhaftung der HAIXIN 27, die ebenfalls zwei Monate zuvor während OPERATION ALBACORE IV festgesetzt wurde. Die Verhaftung erfolgte, nachdem man vorher am gleichen Tag bereits eine angolanische Piroge wegen illegaler Fischerei festgesetzt, sowie ein Bußgeld gegen ein einheimisches Schleppnetzschiff verhängt hatte, weil es nicht die vorgeschriebenen Dokumente mit sich führte.

Vor zwei Jahren kündigte Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen in New York die Schaffung von neun neuen nationalen Meeresparks und elf neuen Reservaten an, die das größte Netz von Meeresschutzgebieten in Afrika darstellen.

Captain Julian McGale mit toten Haien auf der TCHILASSI
OPERATION ALBACORE IV zielt darauf ab, die neu geschaffenen Meeresschutzgebiete Gabuns weiterhin zu schützen, IUU-Fischereiaktivitäten zu erkennen und zu unterbinden, gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften durch lizenzierte Fischereiunternehmen zu überwachen und die bestehenden Überwachungs-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen auszuweiten.

Weitere Informationen über OPERATION ALBACORE unter: https://seashepherd.at/1660-illegales-schleppnetzschiff-festgesetzt


Toter Baby Hai und Teufelsrochen im Fischraum





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