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Die JOHN PAUL DEJORIA von wütenden Fischern gerammt.29. Juni 2017, Coiba, Panama: Die JOHN PAUL DEJORIA trug am Mittwoch leichten Schaden davon, als das Schiff bei der Patrouille im Coiba Meeresschutzgebiet vor der Küste Panamas von einem Fischerboot gerammt wurde.

Bei der Beobachtung und Dokumentation von Fischerbooten, die im Schutzgebiet Langleinenfischerei betrieben, wurde das Patrouillenschiff – die JOHN PAUL DEJORIA – um etwa 15 Uhr Ortszeit von fünf Fischerbooten umzingelt.

Die Fischer bedrohten die Meeresschützer, indem sie wild schreiend und gestikulierend die JOHN PAUL DEJORIA mit Gegenständen bewarfen, berichtete die Crew.

Dann wurde das etwa 34 Meter lange Patrouillenboot der Island-Klasse von einem der fünf Boote gerammt und dabei leicht beschädigt.

Die Sea Shepherd-Crew versuchte ein nahe gelegenes Schiff der panamaischen Luftwaffe anzufunken, erreichte dieses aber nicht. Die Crew blieb standhaft, ließ sich nicht einschüchtern und meldete den Vorfall mit den Fischerbooten den Coiba-Parkrangern.

Der ganze Zwischenfall dauerte etwa 60-90 Minuten und endete damit, dass die JOHN PAUL DEJORIA das Gebiet verließ, um eine Eskalation der Situation zu vermeiden. Die Sea Shepherd-Crew verhielt sich zurückhaltend und provozierte oder wehrte sich in keiner Weise.

„Es ist an der Zeit, dass die panamaischen Behörden dafür sorgen, dieses unglaublich wichtige Meeresschutzgebiet nicht nur in der Theorie als Schutzgebiet auszuweisen, sondern den Schutz auch umzusetzen“, erklärte Captain Jessie Treverton von der JOHN PAUL DEJORIA. „Dieses Gebiet muss eine Fangverbotszone sein und muss richtig kontrolliert werden. Sea Shepherd bietet die JOHN PAUL DEJORIA, Ressourcen sowie die Crew an, um die Parkranger bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.“

Sea Shepherd-Gründer Captain Paul Watson fügte hinzu: „Sea Shepherd-Crews lassen sich durch Androhung von Gewalt und Angriffen nicht einschüchtern. Ich bin stolz auf die Crew der JOHN PAUL DEJORIA, die im Angesicht der Wilderer stark blieb, um das Meeresschutzgebiet der Insel Coiba zu verteidigen."

Der Coiba Nationalpark ist UNESCO Weltnaturerbe und umfasst etwa 270.125 Hektar. Er wird von einem der größten Korallenriffe der Pazifischen Küste umringt und beheimatet unter anderem viele Haiarten, Wale, Meeresschildkröten und Rochen. Das macht das Gebiet zu einem Eldorado für Touristen und Taucher, zieht allerdings auch Wilderer und Fischer an, die illegalen Fischfang betreiben.

Die JOHN PAUL DEJORIA befindet sich gerade für die Haischutz-Kampagne OPERATION TREASURED ISLANDS im östlichen tropischen Pazifik.

Operation Treasured Islands




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